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Bodenplatte

Das Bodengutachten bei der Bodenplatte im Überblick

Von Svenja Leymann | 30. Mai 2023
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Svenja Leymann

Svenja wuchs als Tochter eines Maurers auf und hat Mörtel, Farbe und DIY im Blut. Sie schreibt über alle Themen rund um Bauen und Wohnen.


Erfahre mehr über die Erstellung unserer Inhalte

Quellenangabe in Zwischenablage kopiert! Svenja Leymann, “Das Bodengutachten bei der Bodenplatte im Überblick”, Hausjournal.net, 30.05.2023, Hrsg: about:publishing, Abgerufen am 02.11.2026, https://www.hausjournal.net/bodengutachten-bei-bodenplatte

Die Prüfung des Baugrunds kann wesentlich dazu beitragen, das Risiko von zukünftigen Schäden an Ihrem Gebäude zu minimieren. In diesem Artikel erfahren Sie, warum ein Bodengutachten für die Bodenplatte sinnvoll ist, wie es durchgeführt wird und welche Kosten Sie erwarten können.

bodengutachten-bei-bodenplatte
Bei einem Bodengutachten wird die Erde unter die Lupe genommen
AUF EINEN BLICK
Ist ein Bodengutachten für die Bodenplatte notwendig?
Obwohl ein Bodengutachten für die Bodenplatte nicht vorgeschrieben ist, sollten Sie auf diesen Schritt nicht verzichten. So reduzieren Sie Ihr Baugrundrisiko und beugen kostspielige Schäden durch Absackungen, ein unpassendes Setzungsverhalten und Wasser sowie Schimmel vor.

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Was ist ein Bodengutachten?

Ist von einem Bodengutachten bzw. von einem Baugrundgutachten die Rede, so handelt es sich um eine umfassende Evaluierung Ihres Baugrundstücks. Dabei werden Bodenproben genommen und es wird überprüft, ob der Boden frei von Vorbelastungen ist und ob im Erdreich potentielle Gefahren drohen.

Dazu können beispielsweise ein hoher Grundwasserspiegel, eine zu geringe Tragfähigkeit und sogar Umweltbelastungen gehören. Durch das Bodengutachten beugen Sie also Absackungen, Wasserschäden, Setzungsrisse, Feuchtigkeitsschäden und andere Beschädigungen der Bodenplatte – und damit des Gebäudes – vor.

Wann sollte ein Bodengutachten durchgeführt werden?

Das Bodengutachten lohnt sich praktisch immer, da die Kosten der Erstellung deutlich unter den erwarteten Preisen für Reparaturen der Grundstruktur Ihres Hauses liegen. Lassen Sie die Begutachtung daher bereits vor dem ersten Spatenstich durchführen, um auf der sicheren Seite zu sein.

Beim Bodengutachten werden diverse Proben genommen, die den gesamten Bereich des späteren Gebäudes stichprobenartig abdecken. Die Bohrungen reichen üblicherweise bis 3 Meter unter die zukünftige Bodenplatte.

Wer macht das Bodengutachten?

Das Gutachten muss immer von einem unabhängigen Sachverständigen durchgeführt werden, der in der Geotechnik bewandert ist. Solche Bodengutachter sollten außerdem aus der Region kommen, um Besonderheiten und spezielle Vorkehrungen bereits zu kennen.

Wichtig ist, dass Sie die genaue Stelle des späteren Gebäudes bereits kennen und der Hausbau schon geplant ist, damit die Bodenprobe spezifisch für Ihr Bauvorhaben sein kann. Planen Sie für das Bodengutachten etwa ein bis zwei Wochen ein.

Wie teuer ist ein Bodengutachten?

Die Kosten für ein umfangreiches Bodengutachten sind von mehreren Faktoren abhängig, zu denen beispielsweise die Quadratmetergröße, die Lage, das Baugebiet und der tatsächliche Aufwand für diese Arbeiten gehören. Für eine einfache Begutachtung bezahlen Sie üblicherweise zwischen 1.000 und 2.000 Euro.

Tauchen Probleme auf oder sind zusätzliche Analysen der Geotechnik notwendig, liegen Sie eher bei 2.500 bis 3.000 Euro. Wird das geplante Gebäude mit Keller errichtet, sollten Sie 15 bis 20% hinzuschlagen.

Tipp: Es gibt keine Pflicht zum Bodengutachten
Gesetzlich müssen Sie nur nachweisen, dass die Standardsicherheit bei Ihren Baugrundstück erbracht wird – ein tatsächlichen Baugrundgutachten ist in Deutschland aber nicht vorgeschrieben. Dennoch entscheiden sich inzwischen mehr als 70% der Bauherren für diesen Schritt, um sich vor einer unangenehmen Überraschung zu schützen und hohe Folgekosten durch Absacken, Setzungsrisse, Wasserschäden und Co. zu verhindern.

Artikelbild: etfoto/stock.adobe.com

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