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Was ist die Holzständerbauweise?

Was ist die Holzständerbauweise?

Der moderne Fertigbau bietet Ihnen eine Vielzahl verschiedener Bauweisen, die sich hauptsächlich durch die Grundkonstruktion unterscheiden. Eine davon ist die sogenannte Holzständerbauweise. Was man darunter versteht und was diese Bauart auszeichnet, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Wie sieht die Konstruktion aus?

Die grundlegende Bauweise eines Holzständerhauses ist denkbar leicht. Von der Schwelle bis zum Dach werden durchgehende Holzbalken montiert, die nicht nur die tragenden Elemente des Hauses sind, sondern in vielen Fällen auch die Seitenwände bilden. Es ist also eine Form des Fachwerkhauses.

Schon im Mittelalter erfunden, zeichnet sich diese Bauart, egal in welchem Haus sie am Ende verwendet wird, durch hervorragende Stabilität und langfristige Haltbarkeit aus. Werte, die gerade in heutiger Zeit wichtig sind: Wiederverkaufswert und lang anhaltende Qualität sind wichtige Kriterien beim Bau eines Hauses.

Aber unterscheidet sich diese Bauart grundsätzlich von anderen? Nein, denn der durchaus ähnliche Holzrahmenbau beispielsweise ist ähnlich aufgebaut, mit dem Unterschied, dass die Holzbalken in anderer Konstellation vorliegen. Auch der Skelett- und Tafelbau sind Bauweisen, bei denen die Hauptkonstruktion auf Holzträgern basiert.

Und der optische Wert?

Ganz wichtig zu wissen ist, dass ein Haus in Holzständerbauweise nicht automatisch ein Fachwerkhaus ist. Denn die typisch sichtbaren Balken eines Fachwerkhauses sind gerade bei modernen Häusern in Holzständerbauweise nicht sichtbar, sondern in den Bau integriert. Das schafft die Möglichkeit, ein solches Haus modern und in vielen Variationen anzubieten.

Holz im Hausbau?

Holz bietet als Material für den Hausbau eine Menge Vorteile. Dazu zählen beispielsweise die extrem hohe Festigkeit und Härte einiger Holzsorten wie der Fichte, die hohe Stabilität gewährleisten. Zudem ist Holz umweltfreundlich und sorgt für ein natürliches, gesundes Raumklima im ganzen Haus.

Außerdem ist Holz äußerst langlebig, wenn es richtig verarbeitet wurde. Eine Vielzahl berühmter Bauten, die noch zu mittelalterlichen Zeiten errichtet wurden, stehen noch heute in nahezu unversehrter Form. Warum? Durch den Einsatz guter, fester Holzsorten.

Und der Fertigbau?

Die Holzständerbauweise ist wie gemacht für den Fertigbau: Sowohl in der Produktion als auch beim schnellen Aufbau sind Holzträger ein idealer Komponent, um eine präzise, schnelle Arbeit zu ermöglichen. Diese ist der große Vorteil des Fertighauses; eine Errichtung in wenigen Tagen ist Standard.

Auch ermöglichen Bauarten wie die Holzständerbauweise eine große Freiheit bei der individuellen Gestaltung des Hauses: Möchten Sie es zum Beispiel größer haben als im Katalog, müssen nur ein paar Holzständer hinzugefügt werden.

Achten Sie in jedem Fall auf eine gute Isolierung des Holzes, um einer Abnutzung durch äußere Einflüsse vorzubeugen. Denn Sanierungen im Nachhinein können richtig teuer werden.

Tipps & Tricks
Informieren Sie sich bei Ihrem Fertighausanbieter über die verschiedenen Arten der Konstruktion. So können Sie unter Einfluss der Kosten und optischen Kriterien entscheiden, welche Art Ihr Favorit ist.
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