Die Rigipsplatte: Unschlagbar günstig und wandlungsfähig

Rigipsplatten Preis

Gipsplatten, häufig unter dem Namen Rigips bekannt, stellen einen absolut wandelbaren Baustoff dar. Die Gipsplatten erhalten ihre Stabilität durch die beidseitigen Kartonagen, die eine ausreichende Zugfestigkeit gewährleisten. Diese Stabilität in Verbindung mit dem geringen Eigengewicht und der extrem leichten Verarbeitung macht diesen Baustoff zum Nonplusultra im Innenbereich. Heimwerker und Heimwerkerinnen schwören auf dieses multifunktional einsetzbare Material, das nur einen einzigen Fehler hat: Man kann es eben nicht oder nur sehr bedingt im Außenbereich einsetzen. Aber ansonsten stellt sich die Gipsplatte nahezu jeder Aufgabe.

Wenn Sie eine schmale Trennwand einziehen wollen, die keine tragende Funktion erfüllen muss, wenn Sie einen romantischen Rundbogen einbauen möchten, wenn Sie eine Decke abhängen wollen oder im Altbau schiefe Wände kaschieren möchten – die Gipsplatte ist der optimale Baustoff für Ihr Vorhaben. Daher kann man mit den Gipsplatten und einigen kreativen Ideen Wohnträume wahr werden lassen, man kann mit den Gipsplatten förmlich zaubern. Sehr beliebt sind die “vorher-nachher-Bilder”, die insbesondere bei der Verwendung von Gipsplatten durch die Verwandlung von tristen Räumen in Wohlfühloasen begeistern. Die Gipsplatte lässt breiten Spielraum für Individualität.

Unschlagbar preisgünstig

Die Gipsplatte ist schon für einen Quadratmeterpreis von etwas über 2,00 Euro zu haben. Dieser Preis bezieht sich auf eine 12,5 mm starke, nicht imprägnierte Gipskartonplatte. Die Plattengröße liegt bei 2000 x 1250 mm, gängige Abmessungen sind auch 2500 x 1250 mm, 2600 mm in der Plattenlänge sind ebenfalls handelsüblich. Stöbern Sie im Internet und profitieren Sie von Aktions- und Schnäppchenpreisen!

Arbeitsanleitung für die Verarbeitung von Gipsplatten

Das Verarbeiten der Gipsplatten setzt keine große Heimwerkererfahrung voraus. Die Platten können auf einer Tragekonstruktion aus Holz oder speziellen Profilen mit eigens für diesen Zweck vorgesehenen Schrauben befestigt werden. Nun folgt allerdings noch die Feinarbeit, denn es wirkt ausgesprochen unprofessionell, eine Gipsplattenwand ohne Vorbehandlung zu tapezieren. Die Gipsplatten besitzen abgeschrägte Kanten, die beim Tapezieren unschöne Einbuchtungen ergeben würden. Daher müssen die Gipsplatten zunächst verspachtelt und anschließend abgeschliffen werden. Es kann ein spezielles Armierungsgewebe eingesetzt werden. Auf diese Weise erhält man glatte Wände, die sich sehr gut tapezieren und auch streichen lassen. Allerdings muss vor dem Streichen noch eine Behandlung mit Tiefengrund erfolgen, denn die Gipsplatten sind sehr stark saugend und daher würde die Farbe nicht gleichmäßig trocknen. Unschöne Farbunterschiede auf der glatten Fläche wären die Folge. Vor der weiteren Bearbeitung sollte die Gipsplatte daher mit einer Tiefengrundlösung besprüht oder gestrichen werden, die in jedem Baumarkt erhältlich ist. Wenn man Gipsplatten im Nassbereich verwenden möchte, muss man unbedingt auf imprägnierte Ware zurückgreifen. Ein weiterer Vorteil der Gipsplatten ist die glatte Oberfläche, die eine hervorragende Grundlage für Fliesen darstellt. Die Platten werden montiert, verspachtelt und nach Aushärtung der Spachtelnaht abgeschliffen. Anschließend ergeben die Gipsplatten eine perfekten Untergrund für das Bekleben mit Fliesen. Man kann die Gipsplatten sehr leicht bearbeiten, eine einfache Handsäge oder im Extremfall ein Teppichmesser genügt, um der Platte die gewünschte Form zu geben. Gipsplatten werden auch oft für Ummantelungen oder Verschalungen benutzt, wenn man beispielsweise einen unschönen Rollladenkasten im Altbau kaschieren möchte oder eine ungenutze Nische verschwinden lassen will.

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