Kehren Sie zurück

Nicht sinnvoll: Topfscharniere einbauen ohne Schablone

Topfscharniere ohne Schablone einzubauen, ist sehr aufwändig

Nicht sinnvoll: Topfscharniere einbauen ohne Schablone

Topfscharniere einzubauen ist nicht besonders kompliziert, allerdings vereinfacht man sich das Leben, wenn man mit Schablone bohrt. Ansonsten gibt es viel zu messen, und ganz genau wird es vielleicht auch nicht. Wir klären auf.

Topfscharniere ohne Schablone einbauen

Damit Sie Topfscharniere verwenden können, müssen Sie Bohrungen in bestimmten Abständen und Größen an der Tür und der Korpuswand anbringen. Dabei ist es sehr wichtig, dass Sie ganz präzise arbeiten. Die Topfscharniere sind nämlich mit verschiedenen Teilen ausgestattet, die in diese Löcher passen müssen. Sind die Löcher nicht im richtigen Abstand zueinander gebohrt, lässt sich das Topfband entweder nicht einbauen, oder es entstehend Spannungen, durch die Sie die Topfscharniere nicht mehr richtig einstellen können.

Aus diesem Grund werden von den Herstellern Schablonen angeboten, mit deren Hilfe Sie die Löcher im richtigen Abstand und in der richtigen Position problemlos bohren können. Es lohnt sich auf jeden Fall, eine solche Schablone zu kaufen. Wenn Sie das nicht möchten, haben Sie zwei Möglichkeiten, die Topfscharniere einzubauen.

Lochreihe im Korpus

Bei manchen Möbel werden die Korpuswände mit einer Lochreihe ausgestattet. Damit können Sie zumindest dort die Montageplatte ohne Schablone und Vorbohren anbringen. Aber: Erstens muss der Abstand zwischen den Löchern genau stimmen (32 mm), zweitens müssen Sie das Loch für den Topf immer noch freihändig in die Tür bohren.

Genau messen

Was also auf jeden Fall sein muss, egal ob Lochreihe oder nicht, ist, dass Sie genau messen und die Löcher auf der Tür und im Korpus mit einem Körner markieren. Dabei sollten Sie keinen Fehler machen. Wählen Sie als erstes den Abstand der Topfbänder vom Korpusboden und Korpusdeckel aus. Er kann beispielsweise 40 mm betragen, aber auch etwas mehr. Übertragen Sie dieses Maß auf die Tür, vergessen Sie dabei aber nicht, den Überstand der Tür über den Boden und den Deckel, einzurechnen (oder eine Fuge abzuziehen, falls es sich um einschlagende Türen handelt).

Dann bohren Sie die Löcher. Das große Loch für den Topf bohren Sie mit einem Forstnerbohrer 13 mm tief. Der Durchmesser, ob 26, 35 oder 40 mm, hängt dabei von der Größe des Topfscharniers ab. Die Bohrlochaußenkante sollte dabei 4 mm von der Türaußenkante entfernt sein (möglich sind auch 5 mm). Im Korpus bohren Sie mit einem 5-mm-Bohrer.

Haben Sie Topfscharniere zum Clipsen, benötigen sie in der Tür keine weiteren Löcher. Wird der Topf geschraubt, müssen Sie zwei weitere kleine Löcher bohren, das Maß nehmen Sie vom Topfscharnier ab.

Renovieren » Türen » Scharniere