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Brennholz

Brennholz-Schimmel: So beugen Sie richtig vor & entfernen ihn

Von Chiara Bergmann | 25. September 2024
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Chiara Bergmann


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Quellenangabe in Zwischenablage kopiert! Chiara Bergmann, “Brennholz-Schimmel: So beugen Sie richtig vor & entfernen ihn”, Hausjournal.net, 25.09.2024, Hrsg: about:publishing, Abgerufen am 28.10.2026, https://www.hausjournal.net/brennholz-schimmel

Schimmel am Brennholz mindert nicht nur den Brennwert, sondern kann auch gesundheitliche Risiken bergen. Erfahren Sie in diesem Artikel, wie Sie durch richtige Lagerung Schimmelbildung vorbeugen und wie Sie mit bereits betroffenem Holz umgehen.

Gestapelte Holzscheite von Brennholz mit grauen, schimmelartigen Flecken auf den Rindenstücken
Wird Brennholz feucht, kann es Schimmel ansetzen

Woher kommt der Schimmel am Brennholz?

Schimmel am Brennholz entsteht hauptsächlich durch Feuchtigkeit, Nährstoffe und unzureichende Belüftung. Frisch geschlagenes Holz hat oft einen hohen Wassergehalt, was ideale Bedingungen für Schimmelpilze schafft. Diese Pilze nutzen die im Holz enthaltene Zellulose als Nahrung und gedeihen besonders gut bei Feuchtigkeit. Um Schimmelbildung zu vermeiden, muss die Feuchtigkeit durch Verdunstung entzogen werden.

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Die Luftzirkulation spielt dabei eine wesentliche Rolle. Lagern Sie das Brennholz an einem gut belüfteten Ort, damit die Luft frei zirkulieren kann. Ein Standort im Freien unter einem offenen Dach, das Niederschläge fernhält, bietet die besten Voraussetzungen. So stellen Sie sicher, dass Ihr Brennholz trocken und schimmelfrei bleibt.

So lagern Sie Brennholz richtig und beugen Schimmel vor

Eine korrekte Lagerung des Brennholzes ist entscheidend zur Vermeidung von Schimmelbildung und zur Erhaltung der Holzqualität. Beachten Sie die folgenden Hinweise:

  1. Geeigneter Lagerort: Wählen Sie einen gut belüfteten Platz im Freien, am besten an der Süd- oder Westseite des Hauses für ausreichende Belichtung und gute Luftzirkulation.
  2. Überdachung: Schützen Sie das Holz vor Niederschlägen mit einem Dach aus Schindeln oder Wellblech, damit das Holz trocken bleibt und eventuelle Feuchtigkeit schnell abtrocknen kann.
  3. Abstand zum Boden: Lagern Sie das Brennholz auf Paletten oder Holzklötzen, um es vom Boden abzuheben. So kann die Luft von unten zirkulieren und Feuchtigkeit entweichen.
  4. Lockere Stapelung: Stapeln Sie die Holzscheite mit etwas Abstand zueinander. Eine Handbreite zwischen den einzelnen Stücken fördert die Luftzirkulation und die Verdunstung von Feuchtigkeit.
  5. Regelmäßige Kontrolle: Überprüfen Sie das gelagerte Holz regelmäßig auf Anzeichen von Schimmel und entfernen Sie befallene Scheite sofort, um eine Ausbreitung zu verhindern.

Durch die Beachtung dieser Hinweise bleibt Ihr Brennholz trocken und schimmelfrei, sodass es mit maximalem Brennwert genutzt werden kann.

Was tun mit schimmeligem Brennholz?

Wenn Brennholz von Schimmel befallen ist, sollten Sie je nach Befallsgrad verschieden vorgehen:

1. Leichter Befall:

  • Trocknen lassen: Lagern Sie die betroffenen Scheite an einem gut belüfteten, trockenen Ort. Kleine Schimmelflecken verschwinden oft von selbst, wenn das Holz ausreichend trocknet.
  • Vorsicht beim Verbrennen: Menschen mit Allergien oder Atemwegserkrankungen sollten beim Verbrennen von leicht befallenem Holz vorsichtig sein, Atemschutz tragen und für gute Lüftung sorgen.

2. Starker Befall:

  • Nicht verwenden: Stark befallenes Holz sollten Sie nicht mehr verbrennen, da es die Luftqualität verschlechtert und gesundheitsschädlich ist.
  • Entsorgen: Stärker befallenes Holz ordnungsgemäß entsorgen. Informieren Sie sich bei Ihrem örtlichen Entsorger über die besten Möglichkeiten, um Umwelt- und Gesundheitsrisiken zu minimieren.

3. Vorbeugende Maßnahmen:

  • Kammergetrocknetes Holz kaufen: Kammergetrocknetes Holz hat einen geringeren Feuchtigkeitsgehalt und ein geringeres Risiko für Schimmelbildung.
  • Regelmäßige Kontrolle: Überprüfen Sie Ihr gelagertes Brennholz regelmäßig und entfernen Sie betroffene Scheite sofort.

Durch die richtige Handhabung von schimmeligem Brennholz sichern Sie die Qualität Ihres Heizmaterials und schützen Ihre Gesundheit.

Besondere Vorsicht bei Allergikern und Asthmatikern

Für Allergiker und Menschen mit Atemwegserkrankungen birgt der Kontakt mit schimmeligem Brennholz erhöhte Gesundheitsrisiken. Schimmelsporen können Symptome wie Augenbrennen, Atemprobleme und Schleimhautreizungen verursachen.

Um Risiken zu minimieren, sollten folgende Maßnahmen beachtet werden:

  1. Vermeidung des direkten Kontakts: Vermeiden Sie den Umgang mit schimmelbefallenem Holz, einschließlich Sägen, Hacken und Stapeln.
  2. Nutzung eines Atemschutzes: Tragen Sie beim notwendigen Umgang mit befallenem Holz eine Atemschutzmaske der Klasse P2, um sich vor Schimmelsporen zu schützen.
  3. Optimale Belüftung: Sorgen Sie während der Lagerung und Verarbeitung des Holzes für gute Luftzirkulation, um die Menge an Schimmelsporen in der Luft zu reduzieren.
  4. Keine Verbrennung von stark befallenem Holz: Verbrennen Sie stark verschimmeltes Holz nicht, um die Freisetzung schädlicher Sporen zu vermeiden.

Indem Sie diese Maßnahmen befolgen, schützen Sie sowohl Ihre Gesundheit als auch die Ihrer Mitmenschen vor den negativen Auswirkungen von Schimmelsporen.

Artikelbild: Alexey Belyaev/Shutterstock

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