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Sickergrube

Sickergrube bauen: Anleitung & Tipps für die DIY-Drainage

Von Rafael di Silva | 31. Oktober 2024
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Rafael di Silva
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Quellenangabe in Zwischenablage kopiert! Rafael di Silva, “Sickergrube bauen: Anleitung & Tipps für die DIY-Drainage”, Hausjournal.net, 31.10.2024, Hrsg: about:publishing, Abgerufen am 05.05.2025, https://www.hausjournal.net/sickergrube-bauen

Eine Sickergrube für Regenwasser entlastet nicht nur die Kanalisation, sondern ermöglicht auch die umweltfreundliche Nutzung von Niederschlägen. Dieser Artikel beleuchtet Voraussetzungen, Planung und Bau einer Sickergrube sowie wichtige Aspekte der Wartung.

sickergrube-bauen
Eine Sickergrube wird heutzutage meist nur noch für Regenwasser verwendet

Regenwasser versickern: Genehmigungspflicht und Voraussetzungen

Bevor Sie eine Sickergrube für Regenwasser bauen, benötigen Sie in den meisten Fällen eine Genehmigung der zuständigen Wasserbehörde. Da die Genehmigungspflicht je nach Bundesland und Kommune variiert, ist es unerlässlich, sich vorab bei Ihrer Gemeinde über die spezifischen Regelungen zu informieren. Sickergruben dürfen generell nur unter bestimmten Bedingungen gebaut werden:

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  • Lage des Grundstücks: Das Grundstück darf sich weder in einem Wasserschutzgebiet noch in einem Quelleneinzugsgebiet befinden. Auch auf Grundstücken mit Altlasten sind Sickergruben in der Regel unzulässig.
  • Bodenbeschaffenheit und Grundwasserspiegel: Der Boden muss eine ausreichende Versickerungsleistung bieten. Ein schwerer Lehmboden ist ungeeignet. Der höchste Grundwasserstand muss mindestens 1,5 Meter unterhalb der Grube liegen.
  • Regelwerk und technische Anforderungen: Die Dimensionierung und der Einbau der Versickerungsanlage müssen nach den Regelwerken der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) erfolgen, insbesondere nach dem Arbeitsblatt DWA-A 138.

Es darf ausschließlich Regen- und Schmelzwasser über die Sickergrube abgeleitet werden, da Abwasser die Qualität des Grundwassers gefährden würde. Stellen Sie sicher, dass Sie alle Genehmigungen einholen und die Voraussetzungen prüfen, um Rechtskonformität und Effizienz der Sickergrube zu gewährleisten.

Sickergrube planen: Größe und Versickerungsleistung

Für eine effiziente Planung der Sickergrube sind mehrere Faktoren zu berücksichtigen: die regionale Regenmenge, die Bodenbeschaffenheit sowie die Dachfläche, die entwässert werden soll.

1. Regionale Regenmenge berechnen:

Ermitteln Sie zunächst die durchschnittliche jährliche Niederschlagsmenge Ihrer Region. Diese Informationen erhalten Sie beim Deutschen Wetterdienst oder Ihrer lokalen Umweltbehörde. Multiplizieren Sie den Niederschlagswert mit der Größe der Fläche, die entwässert werden soll, um die Gesamtmenge des abzuführenden Regenwassers zu bestimmen.

2. Bodenbeschaffenheit beurteilen:

Die Bodenart ist ein entscheidender Faktor für die Versickerungsleistung. Führen Sie einen Perkolationstest durch, um die Durchlässigkeit des Bodens zu überprüfen. Heben Sie dazu ein Loch von etwa 1 Meter Tiefe aus und füllen Sie es zur Hälfte mit Wasser. Messen Sie die Zeit, die das Wasser benötigt, um vollständig zu versickern. Wiederholen Sie diesen Vorgang mehrmals, um genauere Ergebnisse zu erhalten.

3. Berechnung der Sickergrubengröße:

Berechnen Sie anschließend die optimale Größe der Sickergrube.

Anhaltspunkte für die Dimensionierung:

  • Der Innendurchmesser der Sickergrube sollte mindestens 1 bis 1,5 Meter betragen.
  • Die Tiefe sollte so gewählt werden, dass der Abstand zum höchsten Grundwasserstand mindestens 1,5 Meter beträgt.
  • Eine Sickergrube sollte bei einer Fläche von etwa 100 Quadratmetern und einem gut durchlässigen Boden mindestens 1,4 Kubikmeter fassen.

Durch diese methodische Herangehensweise können Sie eine Sickergrube planen, die Regenwassermengen effektiv aufnimmt und ableitet. Bei unklaren Ergebnissen oder komplexen Berechnungen empfiehlt es sich, eine Fachkraft hinzuzuziehen.

Sickergrube bauen: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Nach Erhalt der Genehmigung und Abschluss aller Berechnungen können Sie mit dem Bau Ihrer Sickergrube beginnen. Die folgenden Schritte helfen Ihnen dabei:

1. Vorbereitung und Markierung

Markieren Sie die Größe und Position der Sickergrube auf Ihrem Grundstück. Achten Sie auf den Mindestabstand von mindestens 1,5 Metern zum höchsten Grundwasserstand und den empfohlenen Abstand von 40–60 Metern zu privaten Trinkwasserbrunnen.

2. Loch ausheben

Heben Sie ein Loch mit den berechneten Maßen aus. Verwenden Sie entweder eine Schaufel oder einen kleinen Bagger, um das Loch auszuheben.

3. Kiesschicht einfüllen

Füllen Sie den Boden des Lochs mit einer 50 cm dicken Schicht aus Kies (Körnung 16/32 mm). Diese Schicht dient als Filterschicht und verhindert das Eindringen von Feinerde.

4. Einbau der Sickergrube

Setzen Sie die Sickergrube, bestehend aus Betonringen oder einem Kunststoffbehälter, in das vorbereitete Loch. Achten Sie darauf, dass die Sickergrube waagerecht steht. Verwenden Sie bei Bedarf ein Geotextil, um die Grube auszukleiden.

5. Anschließen des Regenwasserrohrs

Legen Sie das Anschlussrohr für das Regenwasser in die Sickergrube. Das Rohr sollte ein leichtes Gefälle aufweisen, damit das Wasser gut abfließen kann.

6. Grube verfüllen

Füllen Sie den Raum um die Sickergrube herum mit Kies auf, mindestens bis zur Höhe des Wasserzulaufs. Decken Sie den Kiesbereich mit Geovlies ab, um ein Nachrieseln von Erde zu verhindern.

7. Abdeckung anbringen

Decken Sie die Sickergrube mit einem Deckel ab, der das Eindringen von Schmutz und Verunreinigungen verhindert. In einigen Fällen kann eine zusätzliche Abdeckung mit Folie hilfreich sein.

8. Letzte Anpassungen

Schließen Sie das Wasserrohr an das Fallrohr vom Dach an. Falls notwendig, befestigen Sie eine Prallplatte oder Kiesabdeckung, um zu verhindern, dass der Wasserstrahl den Sand oder Kies wegspült.

Mit diesen Schritten bauen Sie eine funktionale und effiziente Sickergrube, die Regenwasser umweltschonend und kostensparend in den Boden leitet.

Sickergrube warten: So bleibt sie funktionsfähig

Regelmäßige Wartungsarbeiten sind entscheidend für die Funktionsfähigkeit Ihrer Sickergrube:

1. Häufigkeit der Überprüfung:

Kontrollieren Sie die Sickergrube mindestens zweimal im Jahr auf mögliche Verschmutzungen und Verstopfungen.

2. Entfernung von Ablagerungen:

Entfernen Sie mindestens alle zwei Jahre gründlich Schlamm, Laub und andere Rückstände, um die Versickerungsleistung nicht zu beeinträchtigen.

3. Wartung der Filterschicht:

Prüfen Sie regelmäßig die Filterschicht. Erneuern oder spülen Sie diese bei Verschlammung aus, um die Durchlässigkeit des Bodens zu sichern.

4. Vermeiden von Chemikalien:

Verwenden Sie keine chemischen Reinigungsmittel. Setzen Sie stattdessen auf mechanische Methoden wie das Ausspülen mit Wasser oder das Absaugen mit einer Schmutzwasserpumpe.

5. Fachkundige Unterstützung bei schweren Verstopfungen:

Ziehen Sie bei anhaltenden Problemen mit der Versickerung eine Fachkraft zurate.

Durch sorgfältige und regelmäßige Wartung sichern Sie die langfristige Funktionalität Ihrer Sickergrube und tragen zum Umweltschutz bei, indem Sie die natürliche Versickerung des Regenwassers unterstützen.

Artikelbild: Gozzoli/Shutterstock

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