Gerade als Künstlerfarbe prädestiniert zum Kleckern
Acrylfarbe wurde ab den 1940ern als Künstlerfarbe angeboten. Noch heute wird sie auch heute gerne umgangssprachlich als solche bezeichnet. Alleine schon die Verwendungsmöglichkeiten im künstlerischen Bereich sind enorm vielfältig. Beispielsweise kann Acrylfarbe auf Styropor (Polystyrol) gestrichen werden.
Vielseitige Anwendungsbeispiele für Acrylfarben
Aber auch außerhalb der künstlerischen Bereiche sind die Anwendungen vielfältig:
- Acrylfarbe auf Beton
- Acrylfarbe auf Glas, Metall, Holz usw.
- Acrylfarbe auf Kunststoff
- innen und außen
- Acrylfarbe auf Möbeln
Dazu kommt noch der Einsatz als Kindermalfarbe, da die Giftigkeit von Acrylfarbe erheblich geringer als von anderen Lacken und Farben ist. Doch insbesondere wegen der hohen Umweltverträglichkeit wird Acrylfarbe heute mit weiter steigender Tendenz eingesetzt. Damit gibt es auch immer mehr Situationen, in denen Acrylfarbe entfernt werden muss.
Noch nasse Acrylfarbe entfernen
Hier muss zunächst unterschieden werden zwischen noch nasser und bereits getrockneter Acrylfarbe. Solange Acrylfarben noch nicht getrocknet sind, können sie ausgezeichnet mit Wasser entfernt werden. Immerhin werden die meisten Acrylfarben auch auf Wasserbasis verdünnt. Mit einem nassen Lappen oder Schwamm können Sie Acrylfarbe erfolgreich und restlos entfernen. Das gilt natürlich auch für Acrylfarbe auf der Haut.
Bereits getrocknete Acrylfarbe lösen und entfernen
Problematischer wird es, wenn die Acrylfarbe bereits getrocknet ist. Getrocknete Acrylfarbe ist nicht nur wasserundurchlässig, weshalb sie auch ein hervorragender Witterungsschutz für Betonwände ist. Sie ist auch nicht mehr wasserlöslich. Das bedeutet, Sie müssen nun auf andere Möglichkeiten zurückgreifen.
Hilfsmittel zum Lösen – nicht alles hilft
Verdünnungen wie Nitroverdünnungen sind nicht brauchbar. Wenn überhaupt, dass können Sie Acrylfarbe noch mit Reinigungsmitteln auf Alkoholbasis lösen und entfernen. Nagellackentferner auf der Basis von Isopropylen ist gut geeignet. Aber auch mit Aceton kann es klappen. Können Sie die Acrylfarbe überhaupt nicht mehr entfernen, beispielsweise auf einem Pinsel, gibt es noch einen anderen Trick.
In Essig einweichen
Stellen Sie ein Glas mit Essig bereit. Dann stellen Sie die Pinsel über Nacht in den Essig, also mindestens 12 bis 24 Stunden. Dann nehmen Sie den Pinsel heraus und spülen in kräftig unter Wasser. Die meiste Acrylfarbe wird sich leicht auswaschen lassen.
Dann einfach mit Wasser spülen
Die Reste können Sie mit den Fingernägeln oder einer Bürste abreiben. Größere Pinsel sollten Sie ohnehin mit einer stabilen Bürste schrubben, nachdem Sie sie in Essig eingelegt haben. Die Pinsel werden durch diese Methode nicht angegriffen.












